Voraussetzungen zur Notbetreuung

Allgemein gilt nach wie vor:

Keine kranken Kinder in der Kita
Voraussetzung für die Berechtigung zur Inanspruchnahme der Betreuung ist weiterhin, dass das Kind
* keine Krankheitssymptome aufweist,

* nicht in Kontakt zu einer infizierten Person steht oder

* seit dem Kontakt mit einer infizierten Person 14 Tage vergangen sind,

* und das Kind keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt.

Wie bisher gilt auch weiterhin, dass nur gesunde Kinder in zur Betreuung aufgenommen werden dürfen. Sofern ein Kind Krankheitssymptome jeglicher Art aufweist, soll die Betreuung von den Kindertageseinrichtungen abgelehnt werden. In diesen Fällen gilt aufgrund der Allgemeinverfügung ein Betretungsverbot für das Kind. Auch diese Voraussetzung wird – wie bisher – in der Erklärung zur Berechtigung zu einer Kinderbetreuung im Ausnahmefall (Notbetreuung) abgefragt. Auf die Art der Krankheitssymptome kommt es dabei nach dem eindeutigen Wortlaut der Allgemeinverfügung nicht an.

Bis zum 30. Juni 2020 gilt ebenso:

Voraussetzung der Notbetreuung ist künftig, dass das Kind nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann. Wenn also bspw. der Partner nicht erwerbstätig ist und zuhause die Kinderbetreuung übernehmen kann, kann das Kind nicht aufgenommen werden. Wenn der nicht erwerbstätige Partner dagegen zwar zuhause ist, aber bspw. aufgrund einer schweren Erkrankung die Betreuung nicht übernehmen kann, steht die Notbetreuung offen. Auch volljährige Geschwister können die Betreuung übernehmen, wenn sie zur Verfügung stehen. Dies gilt nicht, für Kinder die zur erweiterten Notbetreuung zählen.