Juni / Juli 2020

Nach den Pfingstferien Mitte Juni durften die Vorschulkinder wieder in den Kindergarten kommen. So wurde die Vorschulerziehung in den einzelnen Gruppen wieder aufgenommen. Auf gemeinsame Aktionen, wie den Schulbesuch oder den Theaterbesuch mussten wir leider verzichten. 

Im Juli konnten wir dann endlich wieder im eingeschrängten Regelbetrieb arbeiten. Das bedeutete für die Kinder, auf das Spielen im Gang zu verzichten und auch Freunde in der anderen Gruppe oder im Garten zu treffen war nicht erlaubt. 

Trotzdem kehrte endlich wieder ein bisschen Alltag ein. Einige Aktionen konnten dann „coronakonform“ durchgeführt werden:

Elternabende für die neuen Kindergarten- und Krippeneltern

Anfang Juli fanden an zwei Tagen die Elternabende für die neuen Eltern statt. Hier wurden die Eltern informiert über organisatorische Belange, den Tagesablauf und weitere Dinge, die für den Kindergartenbesuch wichtig sind.

Auch gaben wir einen kleinen Rückblick über die Aktivitäten die bei uns stattfinden.

Übernachtung der Vorschulkinder

Um unseren Vorschulkindern noch ein wenig Normalität zu bieten beschlossen wir die Übernachtung stattfinden zu lassen. Auf diese Aktion freuten sich die Kinder seit September und wäre schwer enttäuscht gewesen, wenn sie nicht im Kindergarten hätten schlafen dürfen. 

So entwickelten wir ein Konzept, dass den hygienischen Anforderungen entsprach. Damit wir die Gruppen nicht vermischten, aß jede Gruppe in ihrem Bereich zu Abend. Anschließend wurde der Abschlußgottesdienst noch einmal besprochen, bevor jede Gruppe auf Schnitzeljagd ging. Hier wählte jede Gruppe einen anderen Weg. Als alle wieder da waren, machten wir uns fertig um zu schlafen. Vorher kam aber noch das Sandmännchen um uns von weitem in den Schlaf zu bringen. Am nächsten Morgen frühstückte jede Gruppe in ihrem Zimmer, bevor die Eltern kamen und die Kinder wieder abholten. 

Abschlussgottesdienst

Ende Juli dann feierten wir mit den Vorschulkindern und deren Eltern noch unseren Abschlussgottesdienst. 

Wir trafen uns gruppenweise vor der Kirche gingen dann mit den jeweiligen Gruppenerzieherinnen auf unseren Platz. Die Eltern durften sich anschließend auf die markierten Plätze setzen, so dass wir auch die Hygienevorschriften einhalten konnten. 

Im Gottesdienst „zerschnitten“ wir ein großes Tuch in lauter kleine. Jedes Kind durfte sich eins holen und wir hörten, was wir mit dem Tuch alles machen können. Da wären z. B. Freudentränen trocknen, jemanden trösten. einen Knoten ins Tuch machen, damit wir was nicht vergessen, einen Tisch decken und feiern und noch viele Dinge mehr. 

Die Kinder trugen die Fürbitten vor und wir sangen gemeinsam das Vater unser. 

Da wir ja leider anschließend die Kinder nicht bei einem Büffet einzeln verabschieden konnten, taten wir dies gleich in der Kirche. Jedes Kind ( und jede Kollegin, die uns verlassen hat) durfte einzeln nach vorne kommen und wurde von den Erzieherinnen der Gruppe verabschiedet mit einem Geschenk und einer Urkunde.

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