Corona-Informationen

Auszüge aus dem 383. Newsletter des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales vom 07.01.2021

 

Die Regelungen, die bereits seit dem 16. Dezember 2020 in den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen gelten, finden auch nach dem 10. Januar 2021 weiterhin bis 31. Januar 2021 unverändert Anwendung. Das bedeutet konkret:

Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, organisierten Spielgruppen sowie Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung bleibt grundsätzlich weiterhin untersagt. Die Aufrechterhaltung eines Notbetriebs ist in den Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, in der Ferientagesbetreuung sowie in organisierten Spielgruppen für Kinder für folgende Personengruppen zulässig:

  • Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen,
  • Kinder, deren Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls von den zuständigen Jugendämtern angeordnet worden ist,
  • Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. SGB VIII haben,
  • Kinder mit Behinderung und Kinder, die von wesentlicher Behinderung bedroht sind.

Wir möchten nochmals eindrücklich an die Eltern appellieren, die Notbetreuung nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn eine Kinderbetreuung im häuslichen Umfeld nicht sichergestellt werden kann. Uns ist bewusst, dass wir ihnen hiermit viel abverlangen. Es geht nun jedoch darum, die Infektionszahlen nicht weiter in die Höhe zu treiben. Das Licht am Ende des Tunnels kommt durch den Impfstart im Dezember 2020 nun näher. Es bedarf allerdings noch einmal eines Kraftaktes der gesamten Gesellschaft, sich und andere vor einer Corona-Virus-Infektion zu schützen.

Mit dem angefügten Formular können die Eltern schriftlich bestätigen, dass die Betreuung nicht auf andere Weise sichergestellt werden kann. 

Sollten die oben genannten Kriterien zutreffen, müssen die Kinder nicht vorab in der Kindertagesstätte angemeldet werden. Die Kinder können ganz normal (bitte Hygienemaßnahmen beachten!)  in den Kindergarten / Kinderkrippe gebracht werden. Bitte füllen Sie  das Formular aus, indem die Tage vermerkt sind, an denen das Kind die Einrichtung besucht und bringen Sie dies am ersten Tag mit. 

Bitte beachten Sie auch die

Testpflicht für Reiserückkehrende aus Corona-Risikogebieten.  (30.12.2020)

Der Ministerrat hat am 22. Dezember 2020 eine Testpflicht für alle Urlaubs- und Familienrückkehrende beschlossen. Das bedeutet konkret: Jeder, der aus einem Corona-Risikogebiet nach Bayern einreist, muss entweder schon bei der Einreise einen negativen Test vorweisen oder umgehend zum Testen gehen. Das gilt sowohl für Erwachsene als auch für Kinder.

Informationen darüber, welche Gebiete derzeit als Risikogebiet eingestuft sind, sind auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts unter folgendem Link zu finden: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Bereits jetzt gilt für Einreisende aus Risikogebieten eine strenge Quarantänepflicht. Diese wird durch die Testpflicht weiter verschärft. Alle Rückkehrenden aus Risikogebieten müssen innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise nach Bayern ein negatives Testergebnis bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen. Der Test kann bereits im Ausland vorgenommen werden, darf aber bei der Einreise nach Bayern nicht älter als 48 Stunden sein.

Ein Elternbrief hierzu finden Sie unter diesem Link: 

Elternbrief zur Testpflicht für Reiserückkehrer

Auf der Homepage des Familienministeriums ist der Elternbrief auch in verschiedenen Sprachen verfügbar: https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-kindertagesbetreuung.php

 

Auszüge aus dem 379. Newsletter des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales vom 14.12.2020

 

Einschränkungen in der Kindertagesbetreuung ab 16. Dezember 2020

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidentinnen und Minister-präsidenten haben sich aufgrund der noch immer steigenden Infektions-zahlen auf weitere Einschränkungen für das öffentliche Leben vom kommenden Mittwoch (16. Dezember 2020) verständigt. Hiervon sind auch die Kindertageseinrichtungen und Kindertages-pflegestellen betroffen.
Der Bayerische Ministerrat hat am 14. Dezember 2020 beschlossen, die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen zu schließen, wobei eine Notbetreuungzulässig bleibt.
Wir möchten Sie vorab schon einmal über die voraussichtlich ab Mittwoch, den 16. Dezember 2020, geltenden Regelungen informie-ren. „Voraussichtlich“ deshalb, weil der Landtag den Regelungen am Dienstag, den 15. Dezember 2020, noch zustimmen muss. Sollten sich daraufhin noch Änderungen ergeben, so werden wir Sie hierüber gesondert informieren.

 

Ab Mittwoch, dem 16. Dezember 2020, gilt daher voraussichtlich Folgendes:
Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege-stellen, organisierten Spielgruppen sowie Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung werden grundsätzlich untersagt. Die Frage einer Notfallbetreuung wurde mit dem Bayerischen Gemeindetag, dem Bayerischen Städtetag und den Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege erörtert.
Danach sollen folgende Personengruppen eine Notbetreuungin Anspruch nehmen können:
*       Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen,
*       Kinder, deren Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls von den zuständigen Jugendämtern angeordnet worden ist,
*        Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. SGB VIII haben,
*         Kinder mit Behinderung und Kinder, die von wesentlicher Behinderung bedroht sind.

 

Es werden keine spezielle Berufsgruppen festgelegt, die zur Notbetreuung berechtigen. Vielmehr wird auf den Bedarf der Eltern abgestellt.

Wir appellieren daher an die Eltern, Kinderbetreuung tatsächlich nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn eine Betreuung im häuslichen Umfeld nicht sichergestellt werden kann.

Mit dem angefügten Formularkönnen die Eltern schriftlich bestätigen, dass die Betreuung nicht auf andere Weise sichergestellt werden kann. 

 

Klar ist, dass auch weiterhin keine Kinder mit reduziertem Allgemeinzustand oder Kinder, die in Quarantäne sind oder die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer mit COVID-19 infizierten Personen hatten, die Notbetreuung besuchen dürfen. Insoweit gelten die Regelungen des Rahmenhygieneplans unverändert fort. Dies gilt auch für die Regelungen zu Kindern mit Erkältungssymptomen.

 

An Tagen, an denen bereits Schließtage geplant waren, muss selbst-verständlich keine Notbetreuung angeboten werden. Damit steht also auch dem geplanten und wohlverdienten Weihnachtsurlaub der Beschäftigten in den Kitas auch weiterhin nichts im Wege.

Bayerns Familienministerin Carolina Trautner hat heute in der Presse-konferenz nach dem Ministerrat zu Beginn ausführlich den Beschäf-tigten in den Kitas und der Kindertagespflege für ihren Einsatz gedankt. Sie hat uns gebeten, diesen Dank hier nochmals zu wieder-holen.

Ferner bittet die Ministerin den dringenden Appell, eine Notbe-treuung nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn die Betreuung der Kinder nicht auf andere Weise gesichert ist, an die Eltern weiter zu geben.

 

Regelbetrieb seit 01.09.2020

Seit 01.09.2020 ist die Einrichtung wieder im normalen Regelbetrieb geöffnet. Folgende Voraussetzungen gelten dennoch weiterhin:

Die Kinder dürfen die Einrichtung nur dann besuchen, sofern sie

  • keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit haben (davon ausgenommen sind Kinder, die lediglich milde Krankheitssymptome, wie z.B. leichten Schnupfen ohne Fieber, aufweisen), (siehe auch Elternbrief im Button Information des Staatsministerium für Eltern)
  • nicht in Kontakt zu einer infizierten Person stehen bzw. seit dem Kontakt mindestens 14 Tage vergangen sind und
  • keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen.

 

Aussetzung des Drei-Stufen-Plans

Erklärtes Ziel der Staatsregierung ist es, dass trotz der aktuellen pandemischen Lage die Kindertagesseinrichtungen/HPTs grundsätzlich offenbleiben. Der Drei-Stufen-Plan, der sich an der Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt orientiert hat, wird daher bis mindestens 30. November 2020 ausgesetzt.
Ab dem 12. November 2020 gilt daher: In allen Kindertageseinrichtungen/HPTs findet der Regelbetrieb unter Beachtung des aktualisierten Rahmen-Hygieneplans zur Umsetzung des Schutz- und Hygienekonzepts für die Kindertagesbetreuung und Heilpädagogischen Tagesstätten unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Rechtslage statt. Regelbetrieb bedeutet: Die regulären Öffnungszeiten werden eingehalten, das Angebot erfolgt entsprechend dem Betreuungsvertrag bzw. den Buchungen. Einschränkungen in der Kindertagesbetreuung werden im Einzelfall durch das zuständige Gesundheitsamt nur angeordnet, wenn ein Infektionsgeschehen mit Bezug zur Einrichtung vorliegt.  (vgl. auch Rahmen-Hygieneplan des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (PDF) – gültig ab dem 02.12.2020).

 

Link zur Allgemeinverfügung vom 29.05.2020

 

Folgend die Links zu den einzelnen Informationen

 

 

Hilfe bei Fragen

Bitte wenden Sie sich telefonisch an den Kindergarten, wenn Sie Fragen haben.

 

 

Infos für das Kindergartenpersonal

 

Verhaltensregeln allgemein

Arbeitsrechtliche Grundlagen

Unterstützung von pädagogischen Fachkräften während der Corona Krise (Infos, Hilfestellungen und Material)

Bildungsprozesse begleiten – Zu Hause und in der Kita (Link mit Medien und deren Umgang damit)