Elternbrief Herbst 2016

Liebe Eltern,

mit der Herbstzeit hat ein neues Kindergartenjahr begonnen. Für einige von Ihnen ist es eine neue Erfahrung, täglich das Kind aus der eigenen Obhut in fremde Hände fortzugeben. Auch für Ihr Kind ist es vielleicht ein Erlebnis neuer Art, jeden Tag von zu Hause fortzugehen, in eine Gruppe von Kindern, die fremd sind und zu kaum vertrauten Erziehern.

Ihr Kind lernt fremde Verhaltensweisen kennen. Es ist herausgefordert, zu Fremdpersonen Kontakt zu knüpfen, sich in einer ihm zunächst fremden Gruppe allmählich heimisch zu fühlen. Ihr Kind steht in einer Phase der Ablösung und Reifung.

Jedes Kind geht auf seine Weise auf die Anderen zu und braucht Zeit sich einzuleben und Freunde zu finden. Dabei kann nichts erzwungen werden, denn jedes Kind wird seinen eigenen, individuellen Weg im Kontakt mit den Anderen finden. Es wird mit Freunden spielen, reden, sich vertragen und streiten – auch Streit ist wichtig, da er Übungsfeld für Konfliktbewältigung und Durchsetzungsvermögen ist. Beim Spiel wird es, je nach Entwicklungsstand, mit Farben, Zahlen, Begriffen usw. sich vertraut machen und lernen, ein Spiel, eine Aufgabe selbständig durchzuhalten, bis zum Ende zu spielen, nicht nur nach Lust und Laune anzufangen und aufzuhören- auch der Wille braucht Schulung und Ansporn.

Grundvoraussetzung dafür, dass Ihr Kind im Kindergarten sich wohlfühlt und sich entwickeln kann, ist die Schaffung einer angstfreien Atmosphäre. Wir verstehen das als eine unserer vordringlichsten Aufgaben. Die Kinder wissen – oder, wenn sie noch nicht lange da sind, lernen – dass es – bei aller notwendigen Konsequenz – niemals geschehen wird, dass ihre Erzieherin oder Kinderpflegerin sie nicht mehr gern hat. Nur auf dem Boden des Angenommen sein kann das Kind sicher stehen und sich entfalten. Deshalb werden wir auch immer wieder – mit verschiedenen Zeichen, Spielen, im Gespräch und Lied – versuchen, den Kindern spürbar werden zu lassen, dass letztlich Gott es ist, der es annimmt und zu ihm hält, was immer auch geschehen mag.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen und darauf, Ihr Kind in seiner weiteren Entwicklung einen Schritt begleiten zu dürfen.

Ihr Kindergartenteam

Personalsituation im Kindergarten

Im Kindergartenjahr 2016 / 2017 sind die Kinderzahlen konstant geblieben. Sowohl die Kindergarten- als auch die Krippengruppen sind sehr gut belegt.. Auch die Öffnungszeiten am Nachmittag bleiben bis 16.00 Uhr bestehen.

Daraus ergeben sich folgende personellen Änderungen.

In der Vogelnestgruppe ist Frau Tamara Lermer als Erzieherin eingesetzt. Unterstützt wird sie von Frau Gütlhuber. Ab der Mittagszeit werden die beiden noch von Frau Heidi Fuchs ergänzt. Sie wird überwiegend am Nachmittag in der Einrichtung sein, wird aber auch ggf. vormittags erkrankte Kolleginnen vertreten.

In der Drachenhöhle ist  Frau Spielvogel als Erzieherin tätig und wird von Frau Exner unterstützt. In der Tausendfüßlergruppe ist als Erzieherin Frau Vetter tätig. Sie wird von Frau Fendl unterstützt.

In der Bärenhöhle bleibt unser bewährtes Team mit Frau Schaubeck und Frau Schötz erhalten.

Unsere Zwergerlgruppe wird von Frau Häringer  und Frau Baumann geleitet. Unterstützt werden sie hierbei von Frau Stretz.

Bei den Fröschen arbeitet Frau Daniela Weiß als Erzieherin. Unterstützt wird sie von Frau Heigl und Frau Schröder.

Frau Stadler ist mit vielen Leitungstätigkeiten beschäftigt, hilft aber nach wie vor in der Vogelnestgruppe mit. Auch wird sie in den verschiedenen Gruppen aushelfen und Kolleginnen vertreten. Ebenso übernimmt sie das Mittagessen mit den Kindergartenkindern.

In diesem Jahr unterstützen uns auch noch zwei Praktikantinnen im SPS 1 (Ausbildung zur Erzieherin). In der Vogelnestgruppe ist Frau Jessica Grill eingesetzt, in der Drachenhöhlegruppe Frau Deborah Lippert.

Auch verschiedene Praktikanten werden in unserem Kindergarten tätig sein (FOS, Kinderpflegeschule).

Fortbildung

Während des Jahres werden die Mitarbeiter immer wieder Fortbildungsveranstaltungen besuchen. Das Personal, das an diesen Tagen nicht im Kindergarten ist, macht also nicht frei, sondern nimmt an diesen wichtigen Veranstaltungen teil. Auch Erzieherinnen müssen sich weiterbilden, um auf der Höhe der Zeit zu sein und neue pädagogische Erkenntnisse und Methoden an die Kinder weitergeben zu können. Wir werden uns wieder bemühen, unsere Fortbildungstage so einzuteilen, dass der Kindergarten auch an diesen Tagen normal weitergeführt werden kann.